Aktuelle Themen am 27.05.2017
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Die Zukunft kann kommen

Die IBA Parkstad präsentierte im niederländischen Landgraaf einen Entwurf für die Gestaltung der Spitze des Wilhelminabergs (!). Vom Bergbau zur Skihalle, zur Aussicht. Ziel ist es, die Spitze einer der höchsten Erhebungen der Niederlande zu einem Orientierungspunkt und Wahrzeichen im Dreiländereck der Euregio werden zu lassen. Bauliche Zukunftsvisionen sollen vorbildlich und attraktiv sein.


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Visionäre Ausblicke ins Dreiländereck um die Euregio Aachen/Maas-Rhein. ©IBA / NEY + Partners

Der ausgewählte Entwurf für die Spitze des Steinbergs stammt vom Designbüro NEY + partners und hat eine oloide Form, bestehend aus zwei wellenförmigen Kreisen, die gemeinsam eine Acht bilden. Diese geometrische Figur bildet die Verlängerung der Treppe, die seit einigen Jahren zur Spitze des Berges hinaufführt. Das 38 Meter hohe Bauwerk ist über diese Treppe zu erreichen und bietet Besuchern eine atemberaubende Aussicht über die Euregio.

 Weiterentwicklung mit Unternehmen vor Ort

Die IBA Parkstad hat in Zusammenarbeit mit der am Wilhelminaberg ansässigen Skihalle Snowworld und der Gemeinde Landgraaf die Initiative zur Weiterentwicklung des Wilhelminabergs ergriffen. Drei renommierte Designbüros erhielten den Auftrag, die beliebte Spitze der Bergehalde zu einem Orientierungspunkt und Wahrzeichen für die Region zu machen. Eine Fachjury, bestehend aus IBA-Kurator Jo Coenen, Snowworld-Direktor Wim Moerman, der Abgeordneten Kelly Regterschot und IBA-Berater Prof. Dr. Jòn Kristinsson, traf die Auswahl unter den drei eingereichten Vorschlägen.

Eines der Ziele der IBA Parkstad ist die Verbesserung der Orientierung in der Region. Eine prägende Landmarke ist dabei unverzichtbar. Mit der Weiterentwicklung der Spitze wird der Wilhelminaberg großen Wiedererkennungswert erhalten und zu Parkstads Wahrzeichen. Der Plan trägt zugleich zur Stärkung der wirtschaftlichen Struktur und nachhaltigen Entwicklung der Region bei, zwei weitere wichtige Ziele der IBA Parkstad. 

Diese Präsentation stellt das Ende der ersten Phase der Weiterentwicklung des Wilhelminabergs dar. In der nächsten Phase geht die IBA Parkstad gemeinsam mit ihren Partnern auf die Suche nach Unterstützung und einer ausführenden Kraft für die Umsetzung des ausgewählten Entwurfs. „Parkstad braucht große Ideen, eine Vision für die Zukunft“, so IBA-Kurator Jo Coenen. „Die oloide Form symbolisiert die Entwicklung, die Parkstad durchlaufen hat: von einer Region, die durch Schwerindustrie geprägt war, zu einer Region, die einen renommierten Preis als bestes touristisches Ziel der Welt gewinnt.