Aktuelle Themen am 27.05.2017
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Le Tour de France à Aix-la-Chapelle

Großes Kino in Aachen. Jährlich gibt es ein Radsportereignis, das Millionen Menschen bannt: die gnadenlose Tour de France. Dopingdebatten hin oder her, der Zweiradsport am äußersten Limit lockt das Publikum in Scharen an. Am 2. Juli geht die zweite Etappe der Tour der France auf der 206 Kilometer langen Strecke von Düsseldorf nach Lüttich auch über das Aachener Stadtgebiet.


Begeisterung bei der Tour de France 2015 - so soll es auch beim „Grand Départ“ in Düsseldorf 2017 sein. Von dort wird aus wird die Strecke zunehmend frankophiler. © Landeshauptstadt Düsseldorf/Frank Bodenmüller

„Le Tour“ sucht sich längst attraktive Startpunkte, die außerhalb Frankreichs liegen. Weil große Sportereignisse auch großes Medieninteresse bedeuten – und Radfahren jenseits der Profis „in“ ist. „Ich bin sehr froh, dass wir Aachen über die Livebilder der Tour mit einer solch beachtlichen Reichweite zeigen können“, sagt Oberbürgermeister Marcel Philipp. „Die Tour gehört zu den Top-Sportereignissen, weltweit".  Und telegen ist die Kaiserstadt allemal. Aber auch mit holprigen Pflaster bestückt, sportlich gesehen also nicht ohne Herausforderung für die Berufsradfahrer. Die TV-Kommentatoren fügen die Sehenswürdigkeiten entlang der Radroute ein. Schöne Bilder aus Aachen sind garantiert.

Volksfeststimmung am Straßenrand

Nach dem vorläufigen Zeitplan treffen die Radprofis bei einer mittleren Geschwindigkeit (Durchschnitt 43 km/h) gegen 15.50 Uhr in Aachen ein. Gegen 14 Uhr zieht die für das Sportereignis markante Tour-Roadshow über die Strecke, die für Begeisterung und Volksfeststimmung am Straßenrand sorgen soll.  Dann stehen sicher Tausende Amateure glücklich bereit, um einmal das berühmteste Radrennen der Welt live mitzuerleben.

Der Tour-Organisator für den deutschen Teil der Strecke, Sven Teutenberg (links), und Aachens Oberbürgermeister Marcel Philipp. © Stadt Aachen/Büttgens

Stadtmarketing zwischen Karlspreis und CHIO

Kurz nach der Karlspreisverleihung an den britischen Historiker Timothy Garton Ash am Himmelfahrtstag, 25. Mai, und kurz vor dem dem Weltfest des Pferdesports in der Soers, dem CHIO (14. bis 23. Juli), macht Aachen auch mit der Tour überregional in den Medien auf sich aufmerksam. (ff)