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Modellregion Köln/Bonn: Mobil.Pro.Fit.

Mit innovativen Angeboten die betriebliche Mobilität verbessern und gleichzeitig die Umwelt schonen. Dies sind die Ziele des vom Bundesumweltministerium geförderten Modellprojekts Mobil.Pro.Fit. Der Verkehrsverbund Rhein-Sieg (VRS) und der Rheinisch-Bergische Kreis haben sich an dem bundesweiten Förderprogramm zum betrieblichen Mobilitätsmanagement beteiligt. Für ihre erfolgreiche Teilnahme wurden sie jetzt mit einer Urkunde ausgezeichnet.


Wichtiger Baustein der nationalen Klimaschutzstrategie, plus Urkundenübergabe (v.l.): Simon Möser (Klimaschutzmanager RBK), Anne Hölzer (RBK, Amtsleitung Infrastruktur und regionale Projekte), Aggi Thieme (RBK, Dezernentin Innere Verwaltung), Michael Schramek (EcoLibro), Theo Jansen (VRS, Zukunftsnetz Mobilität NRW), Doris Krahe (VRS), Gabriele Malek-Przemus (Stadtentwicklungsbetrieb Bergisch Gladbach) und Johannes Auge (B.A.U.M. Consult).

Der VRS hatte für die Modellregion Köln/Bonn die Projektkoordination übernommen. „Als Ansprechpartner steht der VRS den Unternehmen in der Region weiterhin mit Beratungsangeboten zum betrieblichen Mobilitätsmanagement jederzeit zur Verfügung“, so VRS-Geschäftsführer Dr. Norbert Reinkober. „Betriebe spielen als große Verkehrserzeuger und als Multiplikatoren für eine Vielzahl von Mitarbeitern, Kunden und Besuchern eine maßgebliche Rolle bei der nachhaltigen Mobilitätsentwicklung in unserer Region. Als Projektkoordinator für die Modellregion Köln/Bonn und mit der eigenen Teilnahme am Mobil.Pro.Fit.-Beratungsprogramm möchte der VRS zur zukunftsfähigen Mobilitätsentwicklung beitragen. Zugleich wollen wir Vorbild für andere Unternehmen und Verwaltungen zur Einführung eines systematischen betrieblichen Mobilitätsmanagements sein.“

Entlastung von Straßen und Parkraum

Ab Ende 2015 haben der VRS und der Rheinisch-Bergische Kreis zahlreiche Maßnahmen und Ansatzpunkte für eine verbesserte betriebliche Mobilitätsgestaltung entwickelt. In ihren Konzepten zeigt sich, dass die Möglichkeiten moderner Mobilität vielfältig sind: Carsharing-Angebote schaffen mehr Platz im Unternehmensfuhrpark und Elektromobilität ist in vielen betrieblichen Einsatzbereichen bereits eine interessante Option. Der Umstieg aufs Fahrrad oder die öffentlichen Verkehrsmittel ist für viele Beschäftigte möglich und entlastet Straßen sowie Parkraum.

Neben Kostenersparnissen spricht eine Stärkung der Motivation und der Förderung der Gesundheit der Mitarbeiter für eine Erweiterung der Verkehrsmittelwahl. Hierbei werden zudem neue Technologien und Angebote einbezogen. Die Region Köln/Bonn ist eine von bundesweit 11 Modellregionen, in denen das Projekt Mobil.Pro.Fit. mit Unterstützung zahlreicher Institutionen und Verbände umgesetzt wird.

Weitere Informationen:
www.mobilprofit.de
www.vrsinfo.de
www.zukunftsnetz-mobilitaet.nrw.de