Aktuelle Themen am 22.05.2017
Kultur, Bonn
10.04.2012

Beim Häuten der Tomate oder was zum Grassgedicht „gesagt werden muss“

Dr. Waldemar Ritter

Interview des Journals Kabinett mit Dr. Waldemar Ritter am 10. 4. 2012   

Kabinett: Sie haben Günter Grass schon sehr früh kritisiert . Was haben Sie gedacht als sie sein Gedicht „Was gesagt werden muss“, gelesen haben?

Ritter: Das ist kein Gedicht. Weder Reim, noch Rhythmus, noch Melodie. Ein miserables politisches Pamphlet, für das mir jedes Verständnis fehlt. Das Gedicht ist literarisch wertlos und politisch verkommen.

K: Der Mann ist Literatur Nobelpreisträger

Ritter: Qualität in der Sparte Romanschriftsteller ist noch keine Garantie für gleiche Qualität in der Sparte Lyrik. Aber selbst wenn das so wäre: Ist literarische Qualität denn eine Legitimation dafür, absurde politische Thesen außerhalb...(mehr ...)


Gesellschaft, Bonn
29.03.2012

30 Jahre Rotary Club Bonn-Rheinbach

von links: Hanne Hufschmidt, OB Jürgen Nimptsch, AsA-Vorsitzende Karin Ahrends, Clubpräsidentin Monika Hörig, AsA-Geschäftsführerin Carmen Martinez-Valdes und Jugendsprecher Ibrahim Mokhtari

Bonn, 20. März 1982: Auf der Godesburg wird in feierlichem Rahmen der Rotary Club Bonn-Rheinbach gechartert. 30 Jahre später, am 24. März 2012, füllt sich der Rittersaal des historischen Gebäudes erneut: Mit rund 140 Gästen feiert der Club sein 30-jähriges Bestehen. Präsidentin Monika Hörig begrüßt als Ehrengäste unter anderem die beiden Stadtoberhäupter der namengebenden Städte, Jürgen Nimptsch und Stefan Raetz, dazu den Distriktgovernor, Dr. Gerd zur Mühlen, und Vertreter aller rotarischer Clubs in Bonn und des Lions-Clubs Bonn-Rhenobacum.

Ein Blick zurück

30 Jahre Rotary-Club Bonn-Rheinbach, das sind drei Jahrzehnte  gesellschaftlichen und sozialen Engagements im Sinne der Ideen von Rotary International, zu dem heute über 31000 Clubs in 166 Ländern der Erde gehören. Über 1,2 Millionen...(mehr ...)


Kultur, Bonn
26.03.2012

Beitrag zur Mitfinanzierung des neuen Bühnenbildes im Contra Kreis Theater

von links: Klaus Michel, Klaus Mintus, Horst Johanning und Rainer Schwiercznski

Bonn. Aus Anlass der Verleihung des diesjährigen Sessionsorden „Lachender Amtsschimmel“ des Deutschen Beamtenbundes Bonn hat der Vorsitzende des dbb Kreisverbandes Bonn/Rhein-Sieg, Rainer Schwiercznski, und der Ehrenvorsitzende Klaus Michel mit dem Filialleiter der Sparda Bank West Peter Mientus den Scheck in Höhe von 2.500 Euro an Horst Johanning, Geschäftsführer vom Contra Kreis Theater zur Verfügung gestellt, zur Mitfinanzierung des neuen Bühnenbildes.

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Kultur, Bonn
21.03.2012

Weltuntergang oder Renaissance der Aufklärung

Dr. Waldemar Ritter

Waldemar Ritter, Bonn 4. Februar 2012.

Was werden wir Weihnachten über den Maya-Kalender sagen?

Zur Beruhigung: Der Weltuntergang ist vorerst abgesagt. Nicht Apokalypse wow, Apokalypse lau steht  auf dem Programm. Dutzende Buchautoren, unzählige Journalisten und Esoteriker haben auf Millionen Seiten das noch nicht bemerkt. Die beschworene Wiederkehr der Götter bleibt noch  ausgerufen. Und zwar bis zum 21, Dezember 2012.

So, oder doch  ganz anders steht es im Maya-Kalender, der die Zeit vom 11. August 3114 v. Chr. bis zum 21. Dezember 2012  umfasst. Danach ist das Ende dieser menschlichen Kultur. Die Menschen werden in eine gänzlich neue Zivilisation treten, die von der gegenwärtigen völlig unabhängig ist. Also „Gottesgericht“, „Weltuntergang“, „Ende der Geschichte“...(mehr ...)


Kultur, Bonn
16.03.2012

Something about: Chelonis R. Jones

von links: Chelonis R. Jones mit seinem Manager Ingo Preuss

Bonn. Am 15. März 2012 wurde in den Räumlichkeiten von Bretz-Store in Bonn die Ausstellung von Chelonis R. Jones eröffnet. Dauer bis zum 19. April 2012.

Die Welt des Chelonis Jones ist vielfältig. Dieses erstaunliche künstlerische Multitalent hat schon früh angefangen, Musik zu machen, und ist heute ein gefragter Sänger, Songwriter und Produzent. In seinem Herzen und vor allem in seinen Bildern ist Chelonis immer ein Poet geblieben.

Und seine Welt ist bunt. Als Maler bevorzugt er Candyfarben wie lila, pink und türkis.  Zur Malerei kam er, in Los Angeles geboren, in New York aufgewachsen, in der Welt zu Hause, durch eine Initialzündung – den „Knall im Kopf“, wie er es nennt. Den hört er bis heute. Zunächst arbeitete er nur mit Acryl und erschloss sich nach und nach andere Materialien. Die Farbe hat ihn...(mehr ...)


Kultur, Bonn
16.03.2012

Beethovenfestspiele im Blickpunkt

von links: Klaus Weise, Martin Schuhmacher, Ilona Schmiel, Timotheus und Helmut Pojunke

Bonn. Unter dem Motto „Eigensinn – Über das Wahre in der Kunst“ stehen beim kommenden Beethovenfest musikalische Grenzgänger wie Arnold Schönberg im Mittelpunkt. Das Festivalmotto selbst geht auf Beethoven zurück. „Wahre Kunst ist eigensinnig, lässt sich nicht in schmeichelnde Formen zwängen“, zitierte Intendantin Ilona Schmiel den größten Sohn der Bundesstadt Bonn. Das Festivalprogramm ist mit insgesamt 66 Veranstaltungen umfangreich und anspruchsvoll.

Das Philharmonia Orchestra der diesjährigen Olympiastadt London stellt in fünf Konzerten einen Beethoven-Sinfoniezyklus vor, dem es jeweils ein zeitgenössisches Werk gegenüberstellt. Die Komponisten kommen als Hommage an Olympia aus den fünf Kontinenten. Das Beethoven Orchester führt Schönbergs „Gurrelieder“ auf, des 100. Geburtstags von John Cage wird mit acht Kurzkonzerten und...(mehr ...)