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01.10.2010

Wohin im Alter? Hier einige Empfehlungen


Wohnstifte und Seniorenresidenzen haben viele Vorteile

Es trifft und betrifft jeden von uns früher oder später, das Alter. So sollte man sich rechtzeitig darüber Gedanken machen, wie und wo man den Lebensabend verbringen möchte. Das gilt für Singles, aber auch für Ehepaare.

„Der richtige Zeitpunkt für solche Überlegungen ist zum Rentenbeginn oder Pensionseintritt“, erklärt Theo Grimm, Direktionsmitglied des Bornheimer Wohnstifts Beethoven und zuständig für die Beratung und Vermietung, im Gespräch mit KABINETT. „Es gibt viele Möglichkeiten und eine breite Palette. Es bieten sich Wohngemeinschaften oder Seniorenresidenzen an. Man sollte nicht abwarten, bis man in der eigenen Wohnung gar nicht mehr zurechtkommt“. Natürlich spielen die finanziellen Möglichkeiten eine große Rolle. Zu beachten ist auch, dass im Fall des Todes eines der Ehepartner sich der Rentenanspruch des hinterbliebenen Angehörigen erheblich reduzieren kann. Davon sind noch immer in der Regel die Frauen mit einer niedrigeren Witwenrente betroffen.

Meistens besteht dann die Möglichkeit, innerhalb eines Wohnstifts in eine kleinere, preiswertere Wohneinheit umziehen. In der Nova Vita Residenz Bonn des Collegium Leoninum sind Wohnungen, ausnahmslos komfortabel und seniorengerecht ausgestattet, ab 1849 Euro im Monat zu haben, wie Geschäftsführer Dr. Uwe Lüdemann erläutert.

Wichtigster Aspekt im Alter ist die Gesundheit. Hier bieten moderne Seniorenresidenzen  vielfältige Möglichkeiten, sich vital zu halten. Einige Häuser verfügen über Hallenbäder für die Gymnastik im angenehm temperierten Wasser. Auch Sauna und Fitnessräume gehören zur Ausstattung gehobener Seniorenresidenzen.

Die Nova Vita Residenz Bonn bietet eine Kombination aus „hochwertiger Residenz für Senioren und einem Vier-Sterne-Hotel“, so Dr. Lüdemann. Die Bereiche Betreutes Wohnen und Pflegewohnen (135 Euro pro Tag für die Pflegestufen 1-3) werden durch eine klassische Hotelstruktur ergänzt.

Gut ausgebildetes Fachpersonal von der Küche über die Haustechnik, vom Hotelfach über die Buchhaltung bis zu Marketing und Diätassistenz sorgt in den Residenzen für ein hohes Maß an Sicherheit und Zuverlässigkeit für die Bewohner und deren Angehörige. Neben der beruflichen Qualifikation sind soziale Kompetenz im Umgang mit älteren Menschen und Teamfähigkeit Voraussetzung. Wird neben der Unterstützung und Betreuung durch Pflegekräfte doch einmal ein Arzt benötigt, ist man in Bonn und der Region mit den ortsansässigen Ärzten verschiedener Fachrichtungen bestens aufgestellt.

Vieles spricht dafür, sich im Alter in die Gemeinschaft einer Seniorenresidenz zu begeben. Hilfe bei gesundheitlichen Problemen ist schneller und umfassender möglich. Geschulte Mitarbeiter erkennen mit Fein- und Fingerspitzengefühl auftretende Defizite. Auch die ausgewogene Ernährung trägt zum Wohlbefinden und zur Erhaltung der Gesundheit bei. In Seniorenresidenzen und Wohnstiften der Premium-Kategorie kann man selbstverständlich zwischen mindestens zwei hochwertigen Mittagsmenüs mit drei Gängen wählen. Ebenso selbstverständlich ist spezielle Schon- oder Diabetikerkost.

Fast noch wichtiger aber sind die sozialen Kontakte, die in den eigenen vier Wänden oft fehlen. Die kulturellen Angebote wie Literaturkreis, Konzert, Ausstellung oder Vortrag sind vielfältig, ohne lange Wege zu erreichen und fördern die geistige Beweglichkeit.

Wohn- und Lebensqualität werden in gepflegten Seniorenresidenzen und Wohnstiften, die fast immer die Möglichkeit des Probewohnens bieten, groß geschrieben: „Zufriedene und glückliche Bewohner sind unsere stärksten Werbeträger“, erklärt Dr. Lüdemann.

Zu den Serviceleistungen gehören unter anderem eine Notruf- und Pflegebereitschaft rund um die Uhr, ein nächtlicher Kontrollgang und die wöchentliche Reinigung der Appartements. Im Wohnstift Beethoven können bei einer leichten Erkrankung vierzehn Tage freie Pflege pro Kalenderjahr in Anspruch genommen werden.

Der Sicherheitsfaktor im Falle der Pflegebedürftigkeit ist oft ein wesentlicher Gesichtspunkt, sich für eine Seniorenresidenz zu entscheiden. Neben dem Wohnbereich bieten vollstationäre, zeit- und daher auch kostenintensive Pflegebereiche eine medizinische Rundumversorgung in Ein- oder Zweibettzimmern an.

Der Medizinische Dienst der Krankenkassen MDK führt jährliche Überprüfungen durch. Die meisten Seniorenresidenzen und Wohnstifte erhalten gute bis sehr gute Noten. Das Wohnstift Beethoven hat kürzlich mit einer glatten Eins abgeschnitten. Das entspricht dem erklärten Anspruch des Hauses, eine Residenz „erster Klasse für Senioren“ zu sein, wobei Theo Grimm und seine Kollegen sehr wohl wissen, dass diese Art der Bewertung hinsichtlich der Aussagekraft einzelner Auswahlkriterien durchaus umstritten ist.

Die Lage der Seniorenresidenzen und Wohnstifte im Raum Bonn, die Nähe zur Bonner City, zur Metropole Köln und zum Erholungsgebiet der Eifel sind weitere Pluspunkt und ein Pfund, mit dem die Häuser wuchern können.

So kann auch das Wohnen im Alter Freude am Leben vermitteln.