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So schmeckt Heimat

Heimat ist sicher ein weiter Begriff. Aber Identität zu meiner Region kann ich aktiv schaffen. Was ist mir wichtig, was möchte ich unterstützen? Ohne Frage zählt die bewusste Ernährung zu den Fragen, die über unsere Zukunft mitbestimmt. Es geht um Ressourcen, Nachhaltigkeit, aber auch Fairness für Produzenten von Lebensmitteln. In der Deutschsprachigen Gemeinschaft (DG) Belgiens sorgt das Label „Made in Ostbelgien“ für Aufmerksamkeit.


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So verschieden wie seine Menschen, sind die Produzenten von Brot, Fleisch, Wild, Stutenmilch, Bier, Käse, Fisch und Honig, die sich unter der Dachmarke „Made in Ostbelgien“ versammeln. Über den Geschmack mag man bei Lebensmitteln trefflich streiten, über die Produktqualität nicht.

Kaufe ich gezielt verschiedene Lebensmittel aus der Heimat, fühlt es sich nicht nur buchstäblich gut im Bauch an. Der Kopf hat gesagt: Ohne handwerklich hergestellte Produkte, fehlen bald die örtlichen Metzger oder Bäcker, die noch beim Plausch an der Ladentheke Auskunft über ihre authentischen Spezialitäten geben können. Kinder können so zum Beispiel lernen, dass Fleisch oder Fisch von lebendigen Tieren kommt, Bienen zwar süß summen, aber ohne eine intakte Umwelt die wichtigen Bestäuber aussterben können.

So verschieden wie seine Menschen, sind die Produzenten von Brot, Fleisch, Wild, Stutenmilch, Bier, Käse, Fisch und Honig, die sich unter der Dachmarke „Made in Ostbelgien“ versammeln. Regionalität, Herkunft und Nachhaltigkeit bei hoher Produktqualität werden von Verbrauchern zunehmend gefordert. Besonders für dieses Ziel setzt sich das Label ein.

Stärke für regionale Produzenten bedeutet außerdem den Erhalt von Ausbildungs- und Arbeitsplätzen, fördert die Wirtschaftsregion Ostbelgien. Nicht zuletzt geht es um Genuss. Augen zu und ausprobieren: Ein Brot oder Gebäck, ein Käse, oder ein Schinken aus der Region schmecken einfach mehr nach Heimat.

Info: 70 Prozent aller Kaufentscheidungen werden erst im Supermarkt getroffen, sagen Studien aus Deutschland. Lebensmittelpsychologen helfen großen Warenhäusern, ihr Sortiment darauf auszurichten. Wo platziere ich was am besten, was lockt die Kunden an … Am Ende kommt heraus, dass man eigentlich Dinge gekauft hat, die gar nicht auf dem Einkaufszettel standen. Selbst der Preis spielt kaum eine Rolle, wenn die Verlockungen des Marketings rufen.
(Frank Fäller)

www.madeinostbelgien.be