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„Vorbildliche Bauten 2015“ in NRW ausgezeichnet

Mit dem Titel "Vorbildliche Bauten NRW 2015" sind kürzlich im Düsseldorfer Ständehaus 33 Gebäude ausgezeichnet worden. Die Urkunden und die Gebäudeplaketten überreichten Staatssekretär Michael von der Mühlen aus dem Bauministerium und der Präsident der Architektenkammer NRW, Ernst Uhing, an die Architekten und Bauherren.


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Ausgezeichnet: Internationale Kindertagesstätte in Bonn. Architektur: hirner und riehl architekten und stadtplaner, München. © Thomas Zwillinger

„Seit 35 Jahren lobt das Bauministerium NRW alle fünf Jahre diesen Preis mit dem Partner Architektenkammer aus. Die gebaute Umwelt bestimmt das Gesicht unserer Städte. Es ist immer wieder faszinierend, welche beeindruckenden Ergebnisse unsere Wettbewerbe haben. Ich freue mich besonders, dass sich auch der geförderte Wohnungsbau, der öffentliche Hochbau und Projekte der Städtebauförderung an unterschiedlichsten Standorten in Konkurrenz mit spektakulären Museumsbauten und privaten Bürogebäuden aufgrund ihrer Qualität durchsetzen konnten“, sagte von der Mühlen.

„Innovativ, vorbildlich, richtungsweisend – das sind die Prädikate der Preisträger. Das sind Architekten und Bauherren, die Gebäude realisiert haben, die in ästhetischer, technischer, sozialer oder städtebaulicher Hinsicht als richtungsweisend für die kommenden Jahre gelten können. Die ausgezeichneten Objekte zeigen die Innovationskraft, das technische Know-how und den Gestaltungsanspruch der Architekten und Stadtplaner in Nordrhein-Westfalen“, betonte Uhing.


Ausgezeichnet: Friedrich-Lamerdin-Haus in Köln-Sülz, Seniorenwohnhaus mit 34 Wohnungen, Büros und Café. Architektur: 3pass Architekt/innen Koob Kusch, Köln. © Constantin Meyer


Insgesamt waren von Architekten und Bauherren 203 Objekte für das Auszeichnungsverfahren eingereicht worden. Die Jury wählte unter Vorsitz des Architekten Gerold Reker aus Kaiserslautern 33 Arbeiten aus. Neben zahlreichen Wohn- und Quartiersentwicklungen werden auch Büro- und Verwaltungsgebäude sowie Bauwerke für Bildung und Erziehung gewürdigt.

Etwa ein Drittel der Preisträger befassten sich mit Planungs- und Baumaßnahmen an bestehenden Gebäuden: Sanierungen, Aufstockungen, Ergänzungsbauten, Umnutzungen. „Für unser dicht besiedeltes Land ist es wichtig, die städtebauliche Entwicklung mit innovativen Neubauten voranzutreiben und zugleich die vorhandene Bausubstanz verantwortungsvoll weiterzuentwickeln“, unterstrich von der Mühlen.
Ausgezeichnetes Centre Charlemagne: Das neue Stadtmuseum in Aachen ist mittlerweile fertiggestellt. Architektur: hks Jochen König Architekten + Gesamtplaner GmbH & Co. KG, Aachen. © Foto: Jörg Hempel 

Die 33 ausgezeichneten Bauten NRW 2015 stehen in folgenden 25 Kommunen: Aachen, Altena, Bielefeld, Bochum, Bonn, Bottrop, Bünde, Dortmund, Düsseldorf, Ennigerloh, Essen, Gelsenkirchen, Gummersbach, Kamp-Lintfort, Köln, Königswinter, Leichlingen, Lemgo, Lindlar, Münster, Schöppingen, Unna, Verl, Wilnsdorf und Wuppertal.

Aachen

  • Centre Charlemagne - Neues Stadtmuseum und Bürgerservice, Aachen; Architektur: hks Jochen König Architekten + Gesamtplaner GmbH & Co. KG, Aachen
  • Hörsaalgebäude Heizkraftwerk, Aachen; Architektur: IParch GmbH, Aachen

Bonn

  • Internationale Kindertagesstätte, Bonn; Architektur: hirner und riehl architekten und stadtplaner, München

Köln

  • Mensa Katharina-Henoth-Gesamtschule, Köln; Architektur: Damrau Kusserow Architekten Partnerschaft mbB, Köln
  • Sülzparc | Wohnen an der Neuenhöfer Allee, Köln; Architektur: Schilling Architekten, Köln
  • Friedrich-Lamerdin-Haus, Seniorenwohnhaus mit 34 Wohnungen, Büros und Café, Köln; Architektur: 3pass Architekt/innen Koob Kusch, Köln
  • Carlswerkquartier, Köln; Architektur: Molestina Architekten Gesellschaft für Architektur mbH, Köln