Nachrichten > Kultur

„Loreley“ vorübergehend wieder am Rhein

Von Mitte August bis Ende Januar geht die Loreley, eines der pracht- und wertvollsten Gemälde im BEGAS HAUS - Museum für Kunst und Regionalgeschichte Heinsberg, auf Reisen: Die Bundeskunsthalle Bonn hat das bekannte Werk von Carl Joseph Begas d. Ä. für die Wechselausstellung: „Der Rhein – eine europäische Flussbiographie“ angefragt, die vom 9. September 2016 bis zum 22. Januar 2017 zu sehen ist.


lorely_bu

Vom stolzen Regionalmuseum auf dem Weg in die Bundeskunsthalle … © BEGAS HAUS

Die „Loreley“ soll in der Ausstellungssektion „Vaterland der Seele“ hängen. Im BEGAS HAUS wird das Original würdig von einem Großrepro vertreten, sodass Besucher auf den imposanten Anblick nicht verzichten müssen.

Begehrte Dame

Das BEGAS HAUS betrachtet die Anfrage der Bundeskunsthalle als Auszeichnung, beweist sie doch die Qualität des Exponats. Tatsächlich legten die Ausstellungsplaner in Bonn besonderen Wert auf die Leihgabe aus dem BEGAS HAUS. „Natürlich fiel uns die Trennung von der Loreley nicht leicht“, so Museumsleiterin Dr. Rita Müllejans-Dickmann. „Doch schätze ich die Arbeit der Bonner Kollegen, und im BEGAS HAUS befinden sich schließlich auch wertvolle Leihgaben aus Berlin. Den Ausschlag für die Zusage gab nicht zuletzt, dass wir mit dem Großrepro eine gute Übergangslösung gefunden haben und der Erlebniswert unserer Besucher kaum beeinträchtigt wird.“ (kam3)
www.bundeskunsthalle.de
www.begas-haus.de