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TEFAF Showcase zeigt Kunstwerke aus drei verschiedenen Kontinenten

Die European Fine Art Fair findet vom 13. bis 22. März 2015 im MECC in der grenznahen niederländischen Provinzhauptstadt von Süd-Limburg, Maastricht, statt. Fünf Aussteller wurden in diesem Jahr für den Sonderbereich TEFAF Showcase ausgewählt.


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Galerist Jean Baptiste Bacquart ist ausgewiesener Kenner für Schwarzafrikanischer Kunst. © Galerie Bacquart

Fünf Aussteller wurden in diesem Jahr für die TEFAF Showcase 2015 ausgewählt. Die TEFAF Showcase genannte Abteilung der Messe bietet jüngeren Händlern eine einmalige Gelegenheit, an der TEFAF Maastricht teilzunehmen, der weltweit führenden internationalen Kunstmesse. Diesmal kommen die erfolgreichen Kandidaten aus Paris, Brüssel sowie Los Angeles und repräsentieren eine breite Palette an unterschiedlichen Disziplinen aus verschiedenen Kontinenten von antiken Stücken aus Ägypten und afrikanischer Stammeskunst bis zu zeitgenössischer Ostasiatischer Kunst. Die European Fine Art Fair findet vom 13. bis 22. März 2015 im MECC (Maastricht Exhibition and Congress  Centre) im grenznahen niederländischen Süd-Limburg statt. Erlesene Kunst, erlesenes Publikum.


Ägyptische Rarität: Kanope des Ramsesnakht  (1290-1190 v.Chr.).  © Galerie Eberwein

Die TEFAF Maastricht verzeichnet eine lange Warteliste an potenziellen Ausstellern, und die Abteilung TEFAF Showcase bietet aufstrebenden Galerien eine einzigartige Gelegenheit, ihre Werke zu präsentieren, und stellt zugleich erfahrenen Messeausstellern neue Talente vor. Sie gibt jüngeren Galerien die Möglichkeit, in einem Ausstellungsjahr an der TEFAF Maastricht teilzunehmen. Sie werden als spezielles Cluster in einem Sonderbereich der Messe präsentiert.

Fünf besonders ausgewählte  Aussteller im Sonderbereich

Galerie Bacquart (Paris): Bevor er seine eigene Galerie in Paris eröffnete, war Jean Baptiste Bacquart als „Head of Tribal Art“ für Sotheby’s tätig. Darüber hinaus ist er der Autor des Titels „The Tribal Arts of Africa“ (Thames & Hudson), dem einzigen, in zahlreiche Sprachen übersetzten, Werk, das Lesern das gesamte Spektrum an Schwarzafrikanischer Kunst eröffnet und zugänglich macht.
Galerie Eberwein (Paris): Antonia Eberwein eröffnete ihre Galerie im Jahr 2006 in Paris und hat sich auf antike Kunstwerke aus Ägypten und benachbarten Kulturregionen von 350 vor Chr. bis zur Periode der Kopten (um 1000 n. Chr.) spezialisiert.
Galerie Xavier Eeckhout (Paris): Xavier Eeckhout eröffnete seine Galerie im Jahr 2006, nur wenige Schritte vom Auktionshaus Drouot entfernt. Er ist spezialisiert auf Wildlife Art, mit einem besonderen Interessensschwerpunkt auf Bildhauerei und auf Stücke mit Sammlerwert. Seine besondere Vorliebe jedoch gilt der Entdeckung seltener oder sehr außergewöhnlicher Objekte.
Eric Gillis Fine Art (Brüssel): Eric Gillis gründete seine Galerie im Jahr 2011 und ist ein auf den Belgischen Symbolismus spezialisierter Kunsthistoriker und Sammler.  Diese Bewegung stellte einen kunsthistorischen Wendepunkt zwischen 1880 und 1910 dar. Die Symbolisten versuchten, durch die Verwendung evokativer und mystischer Symbole dem inhärenten Mysterium des Lebens Ausdruck zu verleihen anders als etwa in wörtlichen oder realistischen Interpretationen. Von dieser Bewegung heißt es, sie habe, neben zahlreichen anderen Stilrichtungen und Künstlern, auch den Jugendstil beeinflusst.
PYO Gallery LA (Los Angeles): Die 2008 gegründete Galerie PYO hat sich auf zeitgenössische multidisziplinäre Ostasiatische Kunst spezialisiert und fokussiert im Rahmen ihrer Tätigkeiten den aktiven Dialog zwischen internationalen Künstlern.


Wildlife Art: Eisbär von Francois Pompon(1855-1933). © Galerie Xavier Eeckhout