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Eine fremde Welt: Surinam

Eine Fotoausstellung im Gustav-Stresemann-Institut dokumentiert eindrucksvoll ein Land der Gegensätze: Surinam. Der junge Journalist Felix Rentzsch ist 2013 zwei Monate durch das dünn besiedelte Land, ehemals niederländische Kolonie, getourt und hat seine Eindrücke mit der Kamera festgehalten. Beeindruckend dokumentiert er malerische Küstenflecken, Mangrovensümpfe und den Urwald, der Surinam zu 90 Prozent bedeckt.


v.l. Felix Rentzsch, Journalist, Ute Maria Kilian, Geschäftsführerin der Heinz-Kühn-Stiftung, Dr. Ansgar Burghof, Direktor Gustav-Stresemann-Institut e.V. © GSI

v.l. Felix Rentzsch, Journalist, Ute Maria Kilian, Geschäftsführerin der Heinz-Kühn-Stiftung, Dr. Ansgar Burghof, Direktor Gustav-Stresemann-Institut e.V. © GSI

Die Bevölkerungsvielfalt von Indonesiern, Indern und ursprünglicher Bewohner hat es Rentzsch besonders angetan. Auch Juden leben hier. In der Hauptstadt Panamaribo gibt es eine Synagoge, mitten im Urwald sogar einen jüdischen Friedhof. Tief beeindruckt ist der 28-Jährige von der Gastfreundschaft, die ihm überall zuteil wurde.

Weitere Fotos der Ausstellung stammen von dem Journalisten Christian Lesske, der das westafrikanische Guinea, bis 1958 französische Kolonie, bereiste.
Die Ausstellung ist bis April im Gustav-Stresemann-Institut, Langer Grabenweg 28, zu sehen.


Kinder aus der östlichen Grenzstadt Albina  © Felix Rentzsch I Suriname