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Europäischen Sozialpreis 2016 geht an engagierte Fotografin

Wer die Welt von Berufs wegen durch ein Kameraobjektiv betrachtet, hat per se einen fokussierten Blick auf die Dinge vor der Linse. Doch nicht jeder handelt. Schärfer und deutlicher sieht wohl die Fotografenmeisterin Brigitte Averdung-Häffner aus Eschweiler bei Aachen, dass Bedürftige – und zunehmend mehr Flüchtlinge – tatkräftige Unterstützung brauchen. Für ihr jahrzehntelanges Engagement in ihrer Heimatstadt ist sie kürzlich im Ratssaal mit dem „Europäischen Sozialpreis zu Eschweiler“ ausgezeichnet worden.


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Brigitte Averdung-Häffner erhielt den Europäischen Sozialpreis in Eschweiler. Rechts neben ihr begutachtet der Präsident des Direktoriums Peter Schöner den feierlichen Eintrag.

Das Credo der Preisträgerin lautet: „Mein Ziel ist die Sensibilisierung für Umwelt, Gesellschaft und Menschlichkeit“.  Gemeinsam mit Förderern und Mitstreitern leistet die verheiratete Mutter von fünf Kindern als  Fotografin und Coach und Counselor für humanistische Psychologie praktisch Hilfe zur Selbsthilfe: für Flüchtlinge und Menschen, die ein Ziel im Leben suchen. Zahlreiche soziale Projekte hat sie auf den Weg gebracht – und tut es noch.

Laudatorin Gabriele Giese-Glücklich und Peter Schöner, Präsident des Direktoriums des Europäischen Sozialpreises (ESP), beeindruckte die 20. ESP-Preisträgerin „mit ihrem unermüdlichen Einsatz für Menschen“. Brigitte Averdung-Häffner bedankte sich: „Danke, dass Sie alle an mich glauben. Danke, dass ich an Euch glauben darf.“ Verliehen wir der ESP seit 1997 vom Europaverein GBP e. V., der damit Zeichen für ein Engagement der Zivilgesellschaft und gegen rechte Gesinnung setzen will.
(Frank Fäller)