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Das Therapiezentrum Bonn erhält 10.000 Euro-Spende des Solidaritätsfonds der Volksbank Bonn Rhein-Sieg für neue Kühlzelle im Küchenbereich

Beuel. Das Therapiezentrum (TZ) betreut seit 1989 Menschen mit schweren Körper- und mehrfachen Behinderungen und bietet ihnen differenzierte Wohnmöglichkeiten.


Stiftungsratsvorsitzender Jürgen Pütz übergab am 26.06. eine Spende i.H.v. 10.000 € an die Leiterin der Einrichtung Sabine Rickes (rechts im Bild) und an die Hauswirtschaftsleiterin Monika Hiller um im Therapiezentrum Bonn (Siegburger Straße, BN-Beuel-Pützchen) im Küchenbereich eine neue Kühlzelle einbauen zu können. © vobaworld

Stiftungsratsvorsitzender Jürgen Pütz übergab am 26.06. eine Spende i.H.v. 10.000 € an die Leiterin der Einrichtung Sabine Rickes (rechts im Bild) und an die Hauswirtschaftsleiterin Monika Hiller um im Therapiezentrum Bonn (Siegburger Straße, BN-Beuel-Pützchen) im Küchenbereich eine neue Kühlzelle einbauen zu können. © vobaworld

Die Anforderungen im Bereich der Hygiene und der Lebensmittelversorgung sind in den zurückliegenden Jahren stark gestiegen. Deshalb hat sich die Geschäftsführung des Therapiezentrums entschieden, im Rahmen einer Gesamtmodernisierung des stationären Wohnbereichs, die auch den aktuellen Anforderungen an den Brand-schutz Genüge tut, eine neue Kühlzelle im Küchenbereich einbauen zu lassen. Die Gesamtkosten für diese Maßnahme belaufen sich auf rund 30.000 Euro. Ein Drittel davon hat die Stiftung „Solidaritätsfonds der Volksbank Bonn Rhein-Sieg“  übernommen.

Der Vorsitzende des Stiftungsrates Jürgen Pütz besuchte das TZ, um die Zuwendung in Höhe von 10.000 Euro zu überbringen. Die Gesamtfinanzierung wurde durch weitere Zuwendungen der Kämpgen-Stiftung und der Stiftung Wohnhilfe sichergestellt.

Die Leiterin der an der Siegburger Straße in Pützchen beheimateten Einrichtung Sabine Rickes zeigte sich hoch erfreut: „Wir finden die Hilfe großartig. Mit der Spende können wir einen zentralen Teil der Küche modernisieren und eine Versorgung unserer Bewohner erreichen, die den heutigen Standards entspricht. Gleichzeitig erleichtern wir die Arbeitsbedingungen des Küchenpersonals sehr, weil jetzt ebenerdig gearbeitet werden kann und viele Weg in den Keller mit schweren Lasten vermieden werden.“

Jürgen Pütz lobte das TZ: „Sie leisten eine hervorragende Arbeit! Mit unserer finanziellen Unterstützung wollen wir dazu beitragen, dass das Haus auf modernem Stand bleibt und noch viele Jahre die wichtige qualifizierte Betreuung für behinderte Menschen erbringen kann.“

Das TZ ist ein Wohnheim für erwachsene Menschen mit einer Körper- oder Mehrfachbehinderung. Das Wohnkonzept ist durchlässig und umfasst neben den Wohn-gruppen im Haupthaus eine Außenwohngruppe wie auch ambulant betreutes Wohnen.

Das Angebot des ambulant betreuten Wohnens bezieht sich auf den gesamten Raum Bonn Rhein-Sieg. Die Betreuten leben bei dieser Wohnform in ihrer eigenen Wohnung und werden sowohl in praktischen wie in psychosozialen Bereichen begleitet und unterstützt.
Träger ist die gemeinnützige Gesellschaft für ein Therapiezentrum m.b.H., welche vom Deutschen Roten Kreuz als Spitzenverband der freien Wohlfahrtspflege vertreten wird.

Der Solidaritätsfonds:

Die Vertreterversammlung der Volksbank Bonn Rhein-Sieg hatte im Juni 2012 beschlossen, erstmalig in der über 110jährigen Geschichte der Volksbank, einen eigenen Solidaritätsfonds einzurichten. Die Mittel des Fonds sollen zur Unterstützung von gemeinnützigen sozialen und kulturellen Initiativen und insbesondere für unverschuldet in Not geratene Mitglieder der Genossenschaft verwendet werden.

Damals erklärte Volksbank-Vorstandsvorsitzender Jürgen Pütz: „Der Fonds ist eine zutiefst genossenschaftliche Einrichtung. Unsere Gründer Hermann Schultze Delitzsch und Friedrich Wilhelm Raiffeisen haben uns die genossenschaftlichen Grundsätze der Solidarität, der Selbsthilfe und Selbstverantwortung ins Stammbuch geschrieben. Wenn jetzt unsere Mitglieder auf einen kleinen Teil ihrer Dividende verzichten, um einen Hilfsfonds zu finanzieren, dann tun sie genau das, was Genossenschaft ausmacht, nämlich nachhaltig solidarisch denken und handeln.“

Durch den Verzicht der Mitglieder auf einen kleinen Teil ihrer Dividende werden dem  Fonds jährlich Mittel von rund 50.000 Euro zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus fließen der Stiftung aus Spenden der Volksbank und von Dritter Seite weitere Mittel zu, die zeitnah dem Stiftungszweck entsprechend ausgeschüttet werden.